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EU und Curevac vereinbaren Darlehen über 75 Millionen Euro

dpa/lsw Tübingen/Brüssel. Die Europäische Kommission stellt der Tübinger Firma Curevac 75 Millionen Euro zur Entwicklung von Impfstoffen insbesondere gegen das Coronavirus zur Verfügung. Wie Curevac am Montag mitteilte, haben das Biopharma-Unternehmen und die Europäische Investitionsbank ein entsprechendes Darlehen vereinbart. Curevac forscht seit Januar an einem Impfstoff gegen das Virus und hat im Juni die erste klinische Studie an Menschen begonnen.

Ein Mann pipettiert in einem Labor des biopharmazeutischen Unternehmens CureVac eine Flüssigkeit. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Ein Mann pipettiert in einem Labor des biopharmazeutischen Unternehmens CureVac eine Flüssigkeit. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Den Angaben nach ist die Förderung auch für die Fertigstellung einer vierten Produktionsstätte des Unternehmens in Tübingen bestimmt. Das Geld wird in drei Tranchen von je 25 Millionen Euro jeweils nach Erreichen vorab festgelegter Etappenziele bereitgestellt.

Bereits im März hatte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die finanzielle Unterstützung für das Unternehmen versprochen, damals aber noch eine Fördersumme von 80 Millionen Euro angekündigt.

Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) nannte das Darlehen eine „gute Nachricht für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Baden-Württemberg“. Bei den Verhandlungen zum Konjunkturprogramm des Landes wolle sie sich dafür einsetzen, Mittel für einzelbetriebliche Investitionen und Innovationen von Unternehmen in die Hand zu nehmen, die in wichtige Zukunftstechnologien investierten.

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Erstellt:
6. Juli 2020, 11:06 Uhr

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