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Ex-VfB-Chef Staudt sieht Kosten für Stadionumbau kritisch

dpa/lsw Stuttgart. Ex-Präsident Erwin Staudt sieht die mutmaßlichen Kosten für den geplanten Stadionumbau des VfB Stuttgart kritisch. Mit Blick auf die Fußball-Europameisterschaft 2024 soll die Arena für kolportierte 65 Millionen Euro modernisiert werden. „Als ich von der Höhe der Umbaukosten gehört habe, war ich geschockt“, sagte der 72-Jährige im „Bild“-Interview (Donnerstag). „Wenn wir mit dem Expertenrat tagen, werde ich dieses Thema in jedem Fall ansprechen. Ich möchte gerne im Detail wissen, wie sich diese Kosten zusammensetzen, was konkret ausgebessert werden soll.“

Der ehemalige Präsident des VfB Stuttgart Erwin Staudt. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Der ehemalige Präsident des VfB Stuttgart Erwin Staudt. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Man müsse nun sicherlich über den Gesamtbetrag neu nachdenken, sagte Staudt auch mit Blick auf die finanziellen Einbußen des Zweitligisten durch die Corona-Krise. Der VfB hätte knapp ein Drittel der Gesamtkosten am Umbau zu tragen.

Der Expertenrat wurde vom neuen VfB-Präsidenten Claus Vogt ins Leben gerufen. Experten aus Wirtschaft, Politik oder Sport sollen hier künftig mit dem Clubchef über verschiedene Themen beraten. Auch Staudt soll dem Gremium angehören.

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Erstellt:
7. Mai 2020, 10:23 Uhr

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