Experten beraten über Probleme und Chancen der Integration

dpa/lsw Ulm. Um Schwierigkeiten bei der Integration geht es heute in Ulm. Die Integrationsbeauftragten von Bund, Ländern und Kommunen kommen in der Donaustadt zu ihrer Bundeskonferenz zusammen. Das Thema der zweitägigen Beratungen lautet „Vielfalt: Herausforderung und Chance für unser Land.“ Zu den Problemen bei der Integration gehört etwa, dass immer noch viele Zuwanderer nicht gut genug Deutsch sprechen.

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU), Integrationsbeauftragte der Bundesregierung. Foto: Michael Kappeler/Archivbild

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU), Integrationsbeauftragte der Bundesregierung. Foto: Michael Kappeler/Archivbild

Im vergangenen Jahr verfehlten nach Angaben der Bundesregierung mehr als die Hälfte von fast 172 500 Migranten, die erstmalig an Deutschkursen teilnahmen, das Sprachniveau B1. Dabei kann man laut dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Sprache verwendet wird und es um vertraute Dinge geht. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU) hatte sich zudem im Februar für eine erneute Überprüfung der Zielgenauigkeit der Integrationskurse ausgesprochen. Vor allem mehr Frauen und Kinder sollten ihrer Ansicht nach daran teilnehmen.

Vor Beginn der zweitägigen Beratungen gibt es heute eine Pressekonferenz mit Widmann-Mauz, Baden-Württembergs Integrationsminister Manne Lucha (Grüne) und Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU).

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Erstellt:
20. Mai 2019, 02:35 Uhr

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