Wetter Baden-Württemberg heute
Extremhitze-Warnung in diesen Regionen
In vielen Regionen in Baden-Württemberg wird es auch heute, am Mittwoch, dem 24. Juni 2026, wieder gefährlich heiß. Der DWD warnt vor starker und teils extremer Wärmebelastung. In den kommenden Tagen könnte die Hitzewelle neue Rekorde bringen.
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In Teilen Baden-Württembergs wird es auch heute wieder gefährlich heiß. Der DWD warnt vor teils extremer Wärmebelastung und sehr hoher UV-Belastung. Diese Landkreise sind betroffen.
Von Matthias Kemter
In Baden-Württemberg bleibt es auch wieder sehr heiß. Der Deutsche Wetterdienst warnt bis auf Weiteres verbreitet vor starker, zum Teil extremer Wärmebelastung. Süddeutschland liegt unter einer umfangreichen Hochdruckzone im Bereich sehr warmer Luft subtropischen Ursprungs. Diese heizt sich weiter auf und führt nach DWD-Angaben Schritt für Schritt zum Höhepunkt der Hitzewelle am Wochenende. Besonders betroffen sind mehrere Regionen im Westen, Nordwesten und in Teilen der Landesmitte. Dort gelten amtliche Warnungen vor extremer Hitze. In den übrigen Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs besteht eine Warnung vor Hitze. Zusätzlich weist der DWD auf sehr hohe UV-Index-Werte hin. Am Mittwoch wird es sonnig. Über Schwarzwald und Alb bilden sich im Tagesverlauf Quellwolken, eventuell sind dort einzelne Schauer möglich. Gewitter sind für Baden-Württemberg derzeit unwahrscheinlich. Die Temperaturen steigen auf etwa 31 Grad im Bergland und zum Teil bis zu 38 Grad am Rhein.
DWD warnt vor extremer Hitze in diesen Regionen
Amtliche Warnungen vor extremer Hitze in Baden-Württemberg gelten am Mittwoch für folgende Stadt- und Landkreise:
- Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg
- Kreis Emmendingen
- Ortenaukreis
- Kreis Rastatt
- Stadt Baden-Baden
- Kreis und Stadt Karlsruhe
- Enzkreis und Stadt Pforzheim
- Kreis Ludwigsburg
- Stadt Stuttgart
- Kreis und Stadt Heilbronn
- Rhein-Neckar-Kreis und Stadt Heidelberg
- Stadt Mannheim
In den restlichen Landkreisen in Baden-Württemberg besteht eine einfache Warnung vor Hitze. Die Warnungen vor extremer Hitze gelten nach DWD-Angaben bis Mittwoch, 24. Juni, 19 Uhr. In den betroffenen Regionen wird eine extreme Wärmebelastung erwartet, meist bis zu einer Höhe von 400 Metern. In Mannheim gilt die Warnung vor extremer Hitze bis 200 Meter Höhe. In dicht bebauten Stadtgebieten wie Freiburg, Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart, Heilbronn, Heidelberg und Mannheim kommt eine zusätzliche Belastung durch verringerte nächtliche Abkühlung hinzu.
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Vielerorts der sechste Warn-Tag in Folge
In mehreren besonders betroffenen Regionen weist der DWD darauf hin, dass die aktuelle Warnsituation bereits den sechsten Tag in Folge andauert. Das belastet den Körper zunehmend. Gefährdet sind vor allem ältere Menschen, pflegebedürftige Personen, Menschen mit Vorerkrankungen sowie kleine Kinder. Der DWD empfiehlt, Hitze nach Möglichkeit zu meiden, ausreichend Wasser zu trinken und Innenräume kühl zu halten. Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu gesundheitlichen Problemen führen. Bei Hitzewarnungen unterscheidet der DWD zwischen starker und extremer Wärmebelastung. Eine Warnung vor Hitze wird ausgegeben, wenn die gefühlte Temperatur über etwa 32 Grad liegt und zusätzlich nur eine geringe nächtliche Abkühlung erwartet wird. Eine Warnung vor extremer Hitze gilt bei einer gefühlten Temperatur über 38 Grad.
Einzelne Schauer möglich - Gewitter in Baden-Württemberg unwahrscheinlich
Neben der Hitze besteht am Mittwoch in Baden-Württemberg nur ein geringes Schauer- und Gewitterrisiko. Nach Angaben des DWD bleibt es sonnig. Über Schwarzwald und Alb können sich Quellwolken bilden, vereinzelt sind dort Schauer möglich. Gewitter stuft der DWD für Baden-Württemberg derzeit aber als unwahrscheinlich ein. Für Deutschland insgesamt schließt der DWD am Nachmittag über den süddeutschen Mittelgebirgen sowie an den Alpen einzelne Hitzegewitter nicht aus. Punktuell können dabei Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde, Hagel oder einzelne stürmische Böen auftreten. In der Nacht zum Donnerstag bleibt es klar. Mancherorts sinken die Temperaturen nicht unter 20 Grad. Im Allgäu kann es dagegen örtlich bis auf 14 Grad abkühlen.
Wie geht es am Donnerstag weiter?
Auch am Donnerstag bleibt es in Baden-Württemberg sonnig und sehr heiß. Im Tagesverlauf bilden sich über dem Bergland Quellwolken, es bleibt nach aktueller DWD-Prognose aber trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 32 Grad auf dem Klippeneck und 40 Grad am nördlichen Oberrhein. In der Nacht zum Freitag bleibt es klar. Die Tiefstwerte liegen zwischen 23 Grad in Nordbaden und 14 Grad im Allgäu.
Am Freitag setzt sich die Hitze fort. Es wird heiter, im Bergland können sich ab dem Nachmittag höher reichende Quellwolken bilden. Die Schauer- und Gewitterneigung bleibt zunächst aber sehr gering. Die Temperaturen erreichen im Bergland um 34 Grad, in den Niederungen 36 bis 40 Grad. In der Nacht zum Samstag bleibt es meist gering bewölkt oder klar. Vielerorts erwartet der DWD tropische Tiefstwerte zwischen 23 und 20 Grad.
Am Samstag erwartet der DWD den Höhepunkt der Hitzewelle samt neuer Hitzerekorde. Im Bergland und im Allgäu werden um 35 Grad erwartet, sonst häufig 37 bis 40 Grad. In der Kurpfalz sind lokal 41 Grad möglich. Nachmittags und abends steigt über dem Bergland das Potenzial für örtlich starke, vereinzelt auch schwere Gewitter.
In der Nacht zum Sonntag sinken die Temperaturen erst nach Mitternacht überall unter 30 Grad. Auch bei den Tiefsttemperaturen sind neue Wärmerekorde möglich. Vereinzelt sind Gewitter möglich.
