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Falsche Identität: Erkenntnisse nach Schwert-Angriff

dpa/lsw Stuttgart. Der Verdächtige im Fall des tödlichen Schwert-Angriffs in Stuttgart vor rund einem Monat ist den Behörden höchstwahrscheinlich unter falscher Identität bekannt gewesen. „Die Ermittlungen sprechen dafür, dass er Jordanier ist“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag. Die Polizei war zunächst davon ausgegangen, dass der mutmaßliche Täter Syrer ist und seit 2015 mit gültigem Aufenthaltsstatus in Deutschland lebt. Zweifel daran nährte der Mann nach Angaben der Ermittler selbst, als er bei seiner Festnahme angab, zwei Jahre älter zu sein und aus Jordanien zu stammen. Entsprechende Dokumente wirkten echt, wie der Sprecher sagte. Letzte Gewissheit könnte aber nur eine Bestätigung aus dem Heimatland bringen, die nicht vorliege.

Kerzen und Blumen stehen am Tatort um ein Porträt des dort getöteten Mannes herum. Foto: Andreas Rosar/Archivbild

Kerzen und Blumen stehen am Tatort um ein Porträt des dort getöteten Mannes herum. Foto: Andreas Rosar/Archivbild

Der Mann soll einen 36-Jährigen nach einem Streit mit zahlreichen Stichen getötet haben. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft ging nach der Festnahme von einem persönlichen Motiv aus - weitere Details gab der Sprecher unter Berufung auf die laufenden Ermittlungen am Freitag nicht bekannt.

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Erstellt:
30. August 2019, 16:34 Uhr

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