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Finanztechnologiekonzern GFT mit Gewinneinbruch

dpa/lsw Stuttgart. Der auf die Finanzbranche spezialisierte Technologiekonzern GFT hat infolge zurückgehender Geschäfte mit den Großkunden Deutsche Bank und Barclays einen Gewinneinbruch erlitten. Unter dem Strich ging das Ergebnis im ersten Halbjahr um fast die Hälfte auf 6,07 Millionen Euro zurück, wie das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Der Umsatz stagnierte bei 211 Millionen Euro. Vorstandschefin Marika Lulay verwies darauf, dass das Versicherungs- und Industriegeschäft in der zweiten Jahreshälfte an Fahrt aufgenommen habe.

Das Logo des IT-Dienstleisters GFT steht vor einem Gebäude des Unternehmens in Stuttgart. Foot: Sebastian Gollnow/Archivbild Foto: Sebastian Gollnow

Das Logo des IT-Dienstleisters GFT steht vor einem Gebäude des Unternehmens in Stuttgart. Foot: Sebastian Gollnow/Archivbild Foto: Sebastian Gollnow

GFT verkauft unter anderem Software für Finanzdienstleister. Zuletzt hatte der Sparzwang der beiden wichtigen Großkunden Deutsche Bank und Barclays dem Konzern zugesetzt. Ende Juni beschäftigte der Mittelständler 4 892 (Vorjahr: 4 697) Mitarbeiter. Der Zuwachs kam unter anderem durch die Übernahme des kanadischen IT-Spezialisten V-Neo und eine „dynamische Entwicklung und Mexiko“ zustande. In Deutschland, Spanien und Polen hingegen sank die Zahl der Beschäftigten.

Für das laufende Jahr bestätigte der Technologiekonzern seine Prognose. Beim Umsatz wird weiterhin ein Anstieg um zwei Prozent auf 420 Millionen Euro erwartet.

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Erstellt:
8. August 2019, 10:52 Uhr

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