„Fliegender Weihnachtsmann“ Traber will Hoffnung machen

dpa/lsw Breisach am Rhein. Hochseilartist Falko Traber (61) will mit einem leuchtenden Stern hoch über seiner Heimat Breisach am Rhein (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) in der Vorweihnachtszeit Hoffnung verbreiten. An einem 30 Meter hohen Mast, der eigentlich bei einer Weihnachtsshow in England im Einsatz wäre, sollen vom 1. Advent bis 6. Januar neben dem Stern auch 1000 Meter Lichterkette erstrahlen. „Die Zeit, die wir jetzt haben, ist eine historische Zeit“, sagte Traber anlässlich eines Probelaufs am Samstag. „Die Hoffnung darf nicht verloren gehen.“ Er habe zwar sein Leben lang gelernt, mit Gefahr umzugehen. Doch auch er teile die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. „Das ist eine neue Gefahr.“

Falko Traber steht als Weihnachtsmann verkleidet neben einem mit einem Stern und Lichterketten dekorierten Mast. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Archivbild

Falko Traber steht als Weihnachtsmann verkleidet neben einem mit einem Stern und Lichterketten dekorierten Mast. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Archivbild

Er liebe die Weihnachtszeit, sagte Traber, der sonst als „fliegender Weihnachtsmann“ auftritt - eine Rolle, in die seine Söhne inzwischen auch schon geschlüpft seien. „Weihnachten stirbt also nicht, Weihnachten darf nicht sterben“, so Traber. „Der Glaube an den Weihnachtsmann war ein schöner Glaube.“ Mit der Licht-Installation auf dem Münsterberg wolle er daher auch ein Signal senden, sagte der Artist: „Weihnachten ist schon startbereit.“

Zum Artikel

Erstellt:
22. November 2020, 11:08 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Baden-Württemberg

Gesundheitsversorgung: Zusammenarbeit über Grenzen hinweg

dpa Stuttgart/Mainz/Saarbrücken. Bei der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung wollen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, das Saarland und die französische... mehr...