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Flugzeugabsturz: Kein Hinweis auf technischen Defekt

dpa/lsw Karlsruhe. Nach dem Absturz einer Propellermaschine mit zwei Toten gestaltet sich der Abtransport des Flugzeuges schwierig. Vermutlich müsse erst eine Schneise in dem dichten Waldgebiet bei Rheinstetten nahe Karlsruhe geschlagen werden, um die Wrackteile einsammeln und zur Begutachtung wegbringen zu können, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Das Ultraleichtflugzeug war am frühen Sonntagabend in dem Wald zerschellt. Die beiden aus dem Ruhrgebiet stammenden Insassen, der 61 Jahre alte Pilot und sein 54-jähriger Bruder, kamen ums Leben. Den Schaden an der Maschine bezifferte die Polizei auf rund 50 000 Euro.

Ein Propellerflugzeug vor der Sonne. Foto: picture alliance / Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Ein Propellerflugzeug vor der Sonne. Foto: picture alliance / Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Die Unglücksursache ist unklar. Hinweise auf einen technischen Defekt gebe es bisher nicht. Die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) beauftragte nach Worten des Polizeisprechers einen Sachverständigen, der noch am Montag an der Absturzstelle eintreffen sollte. Ebenfalls unklar ist, ob eine medizinische Ursache in Frage kommt und bei dem Piloten eine Obduktion angeordnet wird.

Der Pilot und sein Bruder waren den Angaben zufolge am Sonntagmorgen vom Flugplatz Iserlohn-Rheinermark aus gestartet, um für einen Termin zum Flugplatz Rheinstetten-Forchheim zu fliegen. Von dort hatten sie am Abend nach Iserlohn zurückkehren wollen.

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Erstellt:
13. Juli 2020, 12:38 Uhr

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