Förderungen für Feuerwehren im Kreis
Rund 1,7 Millionen Euro für große und kleine Anschaffungen.
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Rems-Murr. Das Land Baden-Württemberg unterstützt das Feuerwehrwesen im Rems-Murr-Kreis im Jahr 2026 mit insgesamt rund 1,7 Millionen Euro. Gefördert werden Fahrzeuge, Digitalfunkgeräte, Rollwagen-Zusatzbeladung und der Neubau des Feuerwehrhauses in Waiblingen-Hegnach. „Das Land Baden-Württemberg stärkt unseren Feuerwehren vor Ort den Rücken. Für die zahlreichen, größtenteils ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen, die tagtäglich unverzichtbare Arbeit für die Sicherheit im Rems-Murr-Kreis leisten, ist die Landesförderung ein klares Zeichen der Unterstützung und Wertschätzung“, erklären die CDU-Abgeordneten Siegfried Lorek, Christian Gehring und Jens Steinat.
Nach Angaben des Rems-Murr-Kreises hat das Regierungspräsidium Stuttgart die Fördergelder für das Feuerwehrwesen verteilt. Rund 80 Prozent der beantragten Maßnahmen konnten berücksichtigt werden. Den größten Einzelbetrag erhält Waiblingen-Hegnach für den Neubau eines Feuerwehrhauses mit vier Stellplätzen. Dafür stellt das Land 460000 Euro bereit. Zusätzlich erhält Waiblingen 235000 Euro für einen Rüstwagen und 28500 Euro für Digitalfunkgeräte.
Weitere Fahrzeugförderungen gehen nach Fellbach, Korb und Schwaikheim mit jeweils 160000 Euro für ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF20. Auenwald und Winnenden erhalten jeweils 150000 Euro für ein HLF10. Leutenbach wird mit 130000 Euro für einen Gerätewagen GW-L2 unterstützt. Hinzu kommen 10000 Euro für Zusatzbeladung auf Rollwagen sowie 13250 Euro für Digitalfunkgeräte.
Aber auch kleinere Ausstattungsmaßnahmen werden vom Land gefördert. Burgstetten erhält insgesamt 4500 Euro für Digitalfunkgeräte, die Gemeinde Kirchberg an der Murr 3750 Euro, Fellbach 15000 Euro, Winnenden 500 Euro und Winterbach 6500 Euro.
Die Förderung wirke gezielt vor Ort und dort, wo sie konkret gebraucht wird. Die Städte und Gemeinden können so in ihren örtlichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz investieren und werden zugleich durchs Land finanziell entlastet, so die CDU-Abgeordneten.
