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Folgen der Coronavirus-Krise überschatten Porsche-Bilanz

dpa/lsw Stuttgart. Der komplette Stillstand der Produktion als Folge der Coronavirus-Krise überschattet die Bilanz beim Sportwagenbauer Porsche. Heute legt Vorstandschef Oliver Blume in Stuttgart die Zahlen für das vergangene Jahr vor. Im Fokus dürfte aber vielmehr die Frage stehen, welche Auswirkungen das Herunterfahren der Werke für die VW-Tochter in diesem Jahr haben wird.

Ein Logo von Porsche. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Ein Logo von Porsche. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Porsche will die Produktion zunächst für die kommenden zwei Wochen stoppen - einerseits, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, andererseits aber auch, weil die Unterbrechung der Lieferketten kein geordnetes Arbeiten mehr möglich macht. Auch die Pressekonferenz findet anders als üblich nur online statt.

Ein Teil der Bilanz für 2019 ist schon bekannt. So hat der Sportwagenbauer mit rund 28,5 Milliarden Euro Umsatz zwar eine weitere Bestmarke erzielt. Das operative Ergebnis blieb mit 3,86 Milliarden Euro aber hinter dem Wert von 2018 zurück. Der Grund ist das von der Staatsanwaltschaft Stuttgart im vergangenen Jahr verhängte Diesel-Bußgeld von 535 Millionen Euro.

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Erstellt:
20. März 2020, 02:18 Uhr

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