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Forscher erhalten 26 Millionen Euro für Batterieforschung

dpa/lsw Stuttgart. Mehrere Forschungsinstitutionen in Baden-Württemberg erhalten im Rahmen des Programms „Forschungsfabrik Batteriezelle“ 26 Millionen Euro vom Bund. Das teilte das baden-württembergische Wirtschaftsministerium am Montag mit.

Geldscheine liegen auf einem Tisch. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv/Symbolbild

Geldscheine liegen auf einem Tisch. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv/Symbolbild

Vorhergegangen war im vergangenen Jahr ein Wettbewerb zwischen den Standorten Ulm und Münster (NRW) als die zentrale „Forschungsfabrik Batterie“ in Deutschland, den Münster für sich entschied. Dort sollen die ersten Zellen ab 2023 produziert werden. Sie bedauere diese Standortentscheidung des Bundesforschungsministeriums (BMBF) gegen Ulm nach wie vor, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Gleichzeitig freue sie sich aber über die zugesagten Mittel - sie gelten quasi als Ausgleich für jene Bundesländer, die sich beworben hatten, aber leer ausgingen. „Wir dürfen nun keine Zeit verlieren und brauchen jetzt schnell sichtbare Erfolge“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Zu den 13 Forschungseinrichtungen im Land, die von dem Geld profitieren sollen, gehören mehre Fraunhofer-Institute, die Universität Stuttgart sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung in Ulm. Baden-Württemberg erhält mit den 26 Millionen Euro mehr als ein Viertel der Gesamtsumme, die das BMBF bundesweit vergibt.

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Erstellt:
29. Juni 2020, 16:32 Uhr

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