Frachtzentrum als Corona-Hotspot im Kreis Esslingen

dpa/lsw Esslingen. Ein Infektionsherd im Kreis Esslingen ist ein Frachtzentrum der DHL in der Gemeinde Köngen. Das teilte Landrat Heinz Eininger am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit. Dort arbeiteten Flüchtlinge, die in Gemeinschaftsunterkünften in der Nähe wohnten. Insgesamt seien mindestens 26 Schulen, fünf Kindertagesstätten und neun Flüchtlingsheime von Ausbrüchen im Landkreis betroffen. Pflegeheime seien nicht betroffen.

Heinz Eininger, Landrat des Landkreises Esslingen, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Heinz Eininger, Landrat des Landkreises Esslingen, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Der Kreis hatte am Vortag als erste Region im Land die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Er gilt nun offiziell als einer von aktuell rund zehn innerdeutschen „Hotspots“.

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Erstellt:
8. Oktober 2020, 14:15 Uhr

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