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Friseurbesuch wird wegen Corona-Vorgaben teurer

dpa Berlin. Wer wieder gut aussehen möchte und einen Friseurbesuch nicht scheut, der muss womöglich etwas tiefer in die Tasche greifen als vor der Corona-Pandemie.

Eine Friseurin mit Mundschutz schneidet einem Kunden die Haare. Foto: Thierry Roge/BELGA/dpa

Eine Friseurin mit Mundschutz schneidet einem Kunden die Haare. Foto: Thierry Roge/BELGA/dpa

Aufgrund von neuen Hygienevorgaben in der Corona-Krise werden viele Friseurbesuche in Deutschland teurer.

Der mit dem neuen Arbeitsschutzstandard einhergehende zeitliche Mehraufwand sowie die Kosten für Schutzausrüstung führten zu einem moderaten Anstieg der Preise, sagte Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, an diesem Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Männliche Kunden müssten demnach noch tiefer in die Tasche greifen, da der Trockenhaarschnitt vorerst nicht erlaubt sei. Mit dem Schutzstandard soll für die Zeit nach der Öffnung der Friseursalons ab dem 4. Mai das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus verringert werden.

Der Verband Deutscher Friseurunternehmen rechnet mit einem durchschnittlichen Preisanstieg von ein bis zwei Euro, wie der Radiosender MDR Jump berichtete. Die Betreiberin eines Friseursalons im sächsischen Hoyerswerda sagte dem Sender, dass sie für den zusätzlichen Aufwand eine Pauschale von 1,50 Euro pro Kunde einführen werde.

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Erstellt:
23. April 2020, 14:17 Uhr

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