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Fund von drei Leichen: Tatverdächtiger weiter in Italien

dpa/lsw Holzgerlingen. Wegen der Corona-Pandemie verzögert sich weiterhin die Auslieferung eines Tatverdächtigen aus Italien, der für den gewaltsamen Tod von drei Menschen in Holzgerlingen (Kreis Böblingen) verantwortlich sein soll. Nach dem Fund der drei Leichen in einem Wohnhaus hatte eine Sondereinheit der italienischen Polizei den Mann am 20. März festgenommen. Der damals 30-Jährige sitzt laut Polizei in einer italienischen Haftanstalt ein. Da diese in einem Risikogebiet liege, werde sich das Auslieferungsverfahren um mindestens zwei weitere Wochen verschieben, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag auf Anfrage.

Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehr stehen in einer abgesperrten Zone. Foto: Dettenmeyer/SDMG/dpa/Archivbild

Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehr stehen in einer abgesperrten Zone. Foto: Dettenmeyer/SDMG/dpa/Archivbild

Vor rund einem Monat hatten Polizeibeamte die Leichen einer 27-Jährigen, ihres 33 Jahre alten Lebensgefährten und dessen 62-jährigen Vaters in dem Holzgerlinger Wohnhaus gefunden. Die Ermittler gehen wegen der Verletzungen von einem Gewaltverbrechen aus. Der mutmaßliche Täter besitzt die bosnische Staatsangehörigkeit und soll als Mieter im Obergeschoss des Hauses gewohnt haben.

Handschellen hängen am Gürtel eines Justizbeamten. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Handschellen hängen am Gürtel eines Justizbeamten. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

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Erstellt:
14. April 2020, 10:19 Uhr

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