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Geisterspiele in Handball-Bundesliga? Eulen-Trainer dafür

dpa Stuttgart. Die neue Saison in der Handball-Bundesliga (HBL) sollte nach Ansicht der Eulen Ludwigshafen notfalls auch mit Geisterspielen beginnen. „Ich denke, da sind sich alle Geschäftsführer, Spieler und Trainer einig, dass wir relativ zeitnah eine mediale Präsenz bekommen müssen. Und die erhalten wir nur, wenn wir spielen“, sagte Eulen-Trainer Benjamin Matschke im Interview des „Mannheimer Morgen“. „Jetzt schauen wir mal, ob es die Fußballer und Basketballer hinbekommen. Und wenn sich das dortige Konzept bewährt, können wir davon etwas lernen oder übernehmen.“

Ludwigshafens Trainer Benjamin Matschke reagiert an der Seitenlinie. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Ludwigshafens Trainer Benjamin Matschke reagiert an der Seitenlinie. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Geisterspiele seien nicht schön, „aber wir brauchen so schnell wie möglich wieder eine gewisse öffentliche Aufmerksamkeit“, sagte der 37-Jährige. Die aktuelle HBL-Saison war wegen der Corona-Krise abgebrochen worden. Wann die neue Spielzeit startet, ist noch unklar. Anders als etwa in der Fußball-Bundesliga sind die HBL-Clubs deutlich stärker auf Ticketing-Einnahmen angewiesen.

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Erstellt:
19. Mai 2020, 13:22 Uhr

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