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Gericht: Psychiatrischer Gutachter zu Gruppenvergewaltigung

dpa/lsw Freiburg. Nach der Vergewaltigung einer 18-Jährigen vor einer Disco in Freiburg stehen elf Angeklagte vor Gericht. Ein psychiatrischer Gutachter hat sie untersucht. Nun soll der Sachverständige vor Gericht aussagen.

Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen vor einer Disco in Freiburg will das Gericht heute einen psychiatrischen Gutachter hören. Er hat Angeklagte untersucht und soll laut Gericht Aussagen zu deren Schuldfähigkeit machen. Es ist der 35. Tag in dem Strafprozess, der Ende Juni vergangenen Jahres begonnen hat. Verhandelt wird wegen des Coronavirus nicht mehr im Landgericht Freiburg, sondern im großen Konzertsaal einer Freiburger Kirchengemeinde.

Angeklagt sind elf Männer zwischen 18 und 30 Jahren wegen Vergewaltigung oder unterlassener Hilfeleistung. Die meisten von ihnen sind Flüchtlinge. Ihnen wird vorgeworfen, Mitte Oktober 2018 die 18-Jährige nachts vor einer Disco in einem Gebüsch vergewaltigt oder ihr nicht geholfen zu haben. Sie bestreiten dies oder schweigen zu den Vorwürfen. Mit Urteilen rechnet das Gericht bis Ende Juli (Az. 6 KLs 181 Js 1138/19 AK 2/19 und 6 KLs 181 Js 35640/18 AK 3/19).

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Erstellt:
13. Mai 2020, 03:00 Uhr

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