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Gericht verhandelt Klage gegen Rheinbrücken-Bau bei Wörth

dpa Koblenz. Die Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe ist überlastet - viel mehr Pendler als ursprünglich geplant nutzen sie jeden Tag. Daher soll nun eine zweite Brücke her. Doch um die gibt es Streit.

Die Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth. Foto: Uli Deck/dpa

Die Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth. Foto: Uli Deck/dpa

Mit dem Streit um den Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen dem rheinland-pfälzischen Wörth und Karlsruhe in Baden-Württemberg befasst sich heute das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat gegen den Neubau geklagt: Schutzgebiete und seltene Tierarten könnten leiden. Die in Koblenz verhandelte Klage richtet sich gegen den Planfeststellungsbeschluss des Landesbetriebs Mobilität zum rheinland-pfälzischen Teil des Projekts. Dieser umfasst rund 3,7 Kilometer der B293 von der Anschlussstelle der B9 bei Wörth bis zur baden-württembergischen Landesgrenze in der Strommitte.

Die bestehende Rheinbrücke von 1966 ist überlastet. Sie war für 18 000 Fahrzeuge pro Tag geplant, wurde aber zuletzt von täglich rund 80 000 Fahrzeugen überquert. Ihre Sanierung läuft. Die neue Brücke soll 1,4 Kilometer nördlich der bestehenden Rheinquerung entstehen.

Aller Voraussicht nach werde es am Mittwoch kein Urteil geben, sagte der Sprecher des OVG. Möglich sei, dass die Verhandlung am Donnerstag fortgesetzt werde. Gegen den Brückenneubau sind mehrere weitere Klagen, unter anderem des BUND, beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg in Mannheim anhängig.

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Erstellt:
9. Oktober 2019, 02:26 Uhr

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