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Gruppenvergewaltigungs-Prozess bis Ende März 2020 verlängert

dpa/lsw Freiburg. Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen vor einer Disco in Freiburg hat das Gericht zusätzliche Verhandlungstage bis Ende März nächsten Jahres terminiert. Grund sei die umfangreiche Beweisaufnahme, sagte ein Sprecher des Landgerichts Freiburg am Dienstag. Der ursprüngliche Plan, den Ende Juni begonnenen Strafprozess bis Weihnachten beenden zu können, lasse sich nicht realisieren. Geplant seien im neuen Jahr bislang bis zum 27. März elf zusätzliche Prozesstage. Ob diese ausreichten, sei noch unklar. Termine für mögliche Urteile gebe es noch nicht.

Landgericht Freiburg. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Landgericht Freiburg. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Angeklagt sind elf Männer im Alter von 18 Jahren bis 30 Jahren, die meisten von ihnen Flüchtlinge, wegen Vergewaltigung oder unterlassener Hilfeleistung. Ihnen wird zur Last gelegt, die 18-Jährige nachts vor einer Diskothek vergewaltigt oder ihr nicht geholfen zu haben. Sie bestreiten dies oder schweigen zu den Vorwürfen.

Am Dienstag sagten vor Gericht unter anderem Polizisten aus, die die 18-Jährige am Morgen nach der Tat vernommen hatten. Die junge Frau habe unter Schock gestanden, sie habe aufgelöst und verzweifelt gewirkt, sagten die Beamten. Sie habe angegeben, von mehreren Männern nacheinander vergewaltigt worden zu sein. Diese Angaben könnten als glaubwürdig eingestuft werden. Es war der 21. Verhandlungstag.

Der Prozess wird am 10. Dezember mit der Vernehmung weiterer Zeugen fortgesetzt.

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Erstellt:
19. November 2019, 13:28 Uhr

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