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Handballbund kritisiert Disziplinproblem im Fußball

dpa Stuttgart. Nach der Rempel-Attacke gegen Freiburgs Trainer Christian Streich hat der Deutsche Handballbund (DHB) dem Fußball ein grundsätzliches Problem attestiert. „Der Fußball hat in meiner Wahrnehmung ein tiefgehendes Disziplinproblem“, sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer der „Rheinischen Post“ (Dienstag). Kurz vor Ende des 1:0-Sieges des SC Freiburg war Streich am Sonntagabend von Eintracht Frankfurts Kapitän David Abraham absichtlich umgerannt worden. Anschließend gingen Freiburgs Ersatzspieler und das Trainerteam auf den Argentinier los.

Christian Streichk, Trainer beim SC Freiburg, liegt an der Seitenlinie am Boden. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Christian Streichk, Trainer beim SC Freiburg, liegt an der Seitenlinie am Boden. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

„Hätte ich die Position im Fußball inne, die ich im Handball innehabe, würde ich eine Null-Toleranz-Politik bezüglich aller emotionalen Gesten und Aktionen von Spielern und Trainern gegenüber den Schiedsrichtern fahren“, sagte Kromer. „Handballspieler wissen, dass sie bei einer Schiedsrichterentscheidung nicken und weggehen müssen. Grummeln können sie für sich ja trotzdem. Wir müssen Schiedsrichter als Partner des Spiels ansehen“, sagte der 42-Jährige.

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Erstellt:
11. November 2019, 18:07 Uhr

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