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Handel fordert rasche Wiedereröffnung von Geschäften

dpa/lsw Stuttgart. Der baden-württembergische Handelsverband fordert eine rasche Öffnung der infolge der Corona-Krise geschlossenen Einzelhandelsgeschäfte. Präsident Hermann Hutter appellierte am Donnerstag in Stuttgart an die grün-schwarze Landesregierung, die Läden ab 20. April wieder zu öffnen, soweit der Verlauf der Pandemie dies zulasse. Die Händler würden sich möglichst bundeseinheitlich geltenden und damit planbaren und verlässlichen Hygieneverordnungen unterwerfen, um Mitarbeiter und Kunden bestmöglich zu schützen. „Ohne diese Perspektive stehen viele Betriebe vor dem Aus.“

Hermann Hutter lächelt in die Kamera. Foto: picture alliance / Silas Stein/dpa

Hermann Hutter lächelt in die Kamera. Foto: picture alliance / Silas Stein/dpa

Seit Mitte März sind nach Verbandsangaben über die Hälfte aller Einzelhandelsunternehmen geschlossen. Hutter erklärte, die wegen der Corona-Krise ergriffenen Maßnahmen zeigten schon jetzt Wirkung. Auch wenn bereits erste Soforthilfen ausgezahlt worden seien, könnten die entstandenen Schäden für die Händler dadurch nicht im Ansatz ersetzt werden.

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Erstellt:
9. April 2020, 17:04 Uhr

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