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Hoffmeister-Kraut: Aus für Galeria-Filialen überdenken

dpa/lsw Stuttgart. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hat die Manager von Galeria Karstadt Kaufhof aufgefordert, die Schließungspläne für den Südwesten noch einmal zu überdenken. In einem Brief verlangte sie zudem, sozialverträgliche Lösungen für die Beschäftigten und ein Zukunftskonzept für die weiter bestehenden Warenhäuser zu erarbeiten, wie eine Sprecherin am Mittwoch in Stuttgart mitteilte.

Ein Aufkleber mit dem Schriftzug „Galeria Karstadt Kaufhof“ klebt auf einer Schaufensterscheibe. Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild

Ein Aufkleber mit dem Schriftzug „Galeria Karstadt Kaufhof“ klebt auf einer Schaufensterscheibe. Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild

Im Südwesten sollen 5 von 21 Filialen der Kaufhauskette geschlossen werden sollen: in Stuttgart-Bad Cannstatt, Göppingen, Leonberg, Mannheim und Singen. Davon seien rund 300 Beschäftigte im Land betroffen. Hinzu kommen zwei Filialen von Karstadt-Sports in Stuttgart und Karlsruhe mit weiteren rund 100 Beschäftigten. Die CDU-Politikerin erklärte: „In der Konsequenz müssen wir negative Auswirkungen für die Beschäftigten und für die Situation in den Innenstädten befürchten.“

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Erstellt:
24. Juni 2020, 17:22 Uhr

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