Honorarkürzung trifft Therapeuten

Backnanger Psychotherapeuten kritisieren die Absenkung scharf und rechnen mit Folgen für Patienten.

Honorarkürzung trifft Therapeuten

Kinder und Jugendliche mit Ängsten, Depressionen, aggressivem Verhalten oder Schlafstörungen finden in psychotherapeutischen Praxen Hilfe. Doch eine zum 1. April in Kraft getretene Honorarkürzung sorgt in der Branche für scharfe Kritik. Die Backnanger Therapeutin Daniela Knaup kündigt an, private Patienten auf ihrer Warteliste künftig vorzuziehen, gesetzlich Versicherte müssten länger warten. Laufende Therapien seien davon nicht betroffen. Auch andere Psychotherapeuten warnen vor den Folgen und sprechen von wachsendem Druck auf ihre Praxen. Während die Krankenkassen auf gestiegene Mittel und vergleichsweise hohe Einkommen verweisen, halten Betroffene den Vergleich mit Ärzten für falsch. Bundesweit regt sich Protest, zudem ist eine Klage angekündigt. Die ausführliche Version lesen Sie morgen früh auf unserer Website.

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Erstellt:
1. April 2026, 19:00 Uhr

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