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Hubschrauber hilft bei Sicherung von Felsen in Todtnau

dpa/lsw Todtnau. Knapp drei Wochen nach der Räumung eines Wohngebietes in Todtnau im Schwarzwald (Kreis Lörrach) haben dort Sicherungsarbeiten an tonnenschweren lockeren Felsen begonnen. Ein Hubschrauber habe am Dienstagmorgen Baumaterial an die Einsatzstelle in dem bergigen Gelände gebracht, sagte ein Sprecher der Gemeinde. In den kommenden Wochen sollen die Felsen nun mit Stangen, Netzen und Zäunen dauerhaft gesichert werden. Dazu werde in den Hang hineingebohrt, um Pfähle darin zu verankern und ein Netz aus Edelstahl zu spannen. „Das funktioniert in etwa wie ein Haarnetz.“

Der Ortsteil Geschwend ist akut von Felsstürzen bedroht, die Einwohner mussten evkauiert werden. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Der Ortsteil Geschwend ist akut von Felsstürzen bedroht, die Einwohner mussten evkauiert werden. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Das Wohngebiet war Ende Oktober geräumt worden, da einige der Felsen locker sind und ins Tal und auf Häuser stürzen könnten. 30 der 70 betroffenen Bewohner konnten in der vergangenen Woche in ihre Häuser zurückkehren. Die 40 übrigen Bewohner müssten jedoch warten, bis die Felsen über dem Wohngebiet gesichert seien, sagte der Sprecher weiter. Die Dauer der Arbeiten hänge von der Witterung ab. Er gehe aber davon aus, dass die Bewohner noch vor Weihnachten wieder zurück in ihre Häuser könnten. Derzeit seien sie in Hotels, Ferienwohnungen oder bei Verwandten untergebracht.

Mitte Oktober gab es auf der Autobahn 81 bei Villingen-Schwenningen einen tödlichen Unfall wegen eines Felssturzes. Ein Wagen prallte gegen einen etwa 3,5 Tonnen schweren Gesteinsbrocken, der sich zuvor von einem Hang gelöst hatte und auf die Fahrbahn gestürzt war.

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Erstellt:
12. November 2019, 13:19 Uhr

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