Amokfahrt von Mannheim

Innenminister Thomas Strobl lobt Taxifahrer als Lebensretter

Am 3. März jährt sich die Amokfahrt von Mannheim mit zwei Toten und 14 Verletzten. Der Taxifahrer Muhammad A. stoppte damals mit seinem Auto den Täter.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat den Taxifahrer Muhammad A. für sein beherztes Eingreifen damals gelobt (Archivbild).

© Bernd Weißbrod/dpa

Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat den Taxifahrer Muhammad A. für sein beherztes Eingreifen damals gelobt (Archivbild).

Von red/dpa/lsw

Kurz vor dem Jahrestag der Amokfahrt von Mannheim hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) den Taxifahrer Muhammad A. für sein beherztes Eingreifen damals gelobt. A. stoppte den Täter am 3. März 2025, indem er dessen Auto mit seinem Taxi blockierte. „Es ist dem Mut eines Einzelnen zu verdanken, dass nicht weitere Menschen verletzt oder getötet wurden“, sagte Strobl der Deutschen Presse-Agentur. 

„Der Taxifahrer Muhammad A. hat das Fahrzeug des Täters selbstlos und ohne zu zögern gestoppt und so andere Leben gerettet.“ Dafür gebühre ihm Anerkennung und Dank.

Gezielt mehrere Passanten angefahren

Bei der Amokfahrt am 3. März 2025 wurden zwei Menschen getötet und 14 weitere verletzt. Der Täter, ein damals 40-jähriger Deutscher aus Rheinland-Pfalz, fuhr mit seinem Auto gezielt mehrere Passanten in der Fußgängerzone an. 

Im Dezember verurteilte ihn das Landgericht Mannheim unter anderem wegen zweifachen Mordes und versuchten Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Aufgrund einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung sah das Gericht eine verminderte Schuldfähigkeit an und ordnete die Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

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Erstellt:
2. März 2026, 09:12 Uhr
Aktualisiert:
2. März 2026, 10:52 Uhr

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