Nach Attentat

Jimmy Kimmel & Melania Trump – Was ist passiert?

Ein Witz von Jimmy Kimmel über Melania Trump sorgt für Empörung. Die First Lady fordert Konsequenzen für den Moderator. Was ist passiert?

Melania Trump fordert Konsequenzen für Jimmy Kimmel nach einem kontroversen Witz über sie. Die First Lady wirft dem Moderator vor, Hass und Spaltung zu fördern.

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Melania Trump fordert Konsequenzen für Jimmy Kimmel nach einem kontroversen Witz über sie. Die First Lady wirft dem Moderator vor, Hass und Spaltung zu fördern.

Von Matthias Kemter

Melania Trump hat den Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel scharf kritisiert, nachdem dieser in seiner Show einen Witz über sie gemacht hatte. Der Vorfall ereignete sich wenige Tage vor einem Schusswaffenangriff beim White House Correspondents' Dinner, an dem sie und Präsident Donald Trump teilnahmen. Die First Lady fordert nun öffentlich Konsequenzen für Kimmel und wirft ihm vor, Hass und Spaltung zu fördern.

Ein Witz sorgt für Empörung

Jimmy Kimmel, Moderator der Late-Night-Show „Jimmy Kimmel Live!“, steht erneut im Zentrum einer Kontroverse. In seiner Sendung am Donnerstag machte er einen Witz über Melania Trump. Er sagte: „Unsere First Lady, Melania, ist hier. Schaut sie euch an, so schön. Frau Trump, Sie strahlen wie eine erwartungsvolle Witwe.“ Dieser Kommentar sorgte für Empörung, insbesondere da er nur wenige Tage vor einem Schusswaffenangriff beim White House Correspondents' Dinner fiel, an dem Melania und Donald Trump teilnahmen. Der Angriff, bei dem ein bewaffneter Mann nahe einem Sicherheitsbereich festgenommen wurde, richtete sich laut Behörden gegen Mitglieder der Trump-Administration.

Melania Trump reagiert scharf

Melania Trump reagierte am Montag auf der Plattform X und bezeichnete Kimmels Bemerkungen als „hasserfüllt und gewalttätig“. Sie warf dem Moderator vor, mit seinen Worten die politische Spaltung in den USA zu vertiefen. „Sein Monolog über meine Familie ist keine Comedy. Seine Worte sind zerstörerisch und vertiefen die politische Krankheit in Amerika“, schrieb sie.

Die First Lady forderte den Sender ABC, der Kimmels Show ausstrahlt, auf, Konsequenzen zu ziehen. „Menschen wie Kimmel sollten nicht die Möglichkeit haben, jeden Abend in unsere Häuser zu kommen, um Hass zu verbreiten“, erklärte sie. Sie kritisierte zudem, dass Kimmel sich hinter seinem Sender verstecke, der ihn weiterhin schütze.

Kimmels umstrittene Vergangenheit

Jimmy Kimmel ist kein Unbekannter, wenn es um Kontroversen geht. Bereits im September 2025 wurde seine Show vorübergehend abgesetzt, nachdem er in einer Sendung den Tod des konservativen Influencers Charlie Kirk kommentiert hatte. Damals warf er der „Maga-Gang“, einer Anspielung auf Trumps Anhänger, vor, den Mord politisch auszuschlachten. Nach einer Woche kehrte Kimmel auf den Bildschirm zurück und entschuldigte sich teilweise für seine Aussagen.

Debatte über Meinungsfreiheit und Verantwortung

Die jüngste Kontroverse hat erneut eine Debatte über die Grenzen der Meinungsfreiheit und die Verantwortung von Medien ausgelöst. Während einige Kimmel verteidigen und auf die Bedeutung satirischer Freiheit hinweisen, fordern andere, insbesondere konservative Stimmen, Konsequenzen für den Moderator.

Ein traumatisches Erlebnis beim Dinner

Der Schütze des Angriffs beim Dinner, ein 31-jähriger Mann namens Cole Tomas Allen, wurde von Sicherheitskräften überwältigt und soll am Montag vor Gericht erscheinen. Präsident Trump bezeichnete das Ereignis als „traumatische Erfahrung“ für seine Frau.

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Erstellt:
27. April 2026, 20:16 Uhr

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