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Karlsruhe geht nach Urteil im Stadionstreit in Berufung

. Karlsruhe (dpa/(lsw) - Die Stadt Karlsruhe ist nach dem jüngsten Gerichtsurteil im Streit mit dem Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC um den Neubau des Wildparkstadions in Berufung gegangen. Das bestätigte Oberbürgermeister Frank Mentrup nach Angaben der „Badischen Neuesten Nachrichten“ vom Mittwoch.

Frank Mentrup (SPD), Oberbürgermeister von Karlsruhe. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Frank Mentrup (SPD), Oberbürgermeister von Karlsruhe. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Das Landgericht Karlsruhe hatte dem KSC in einem Verfahren vor zwei Wochen in drei von vier Punkten Recht gegeben. Laut Urteil muss die Stadt dem Verein unter anderem einen Einblick in den Bauvertrag mit dem Totalunternehmer geben. „Das können wir so nicht akzeptieren. Im Entwicklungsvertrag stehen Informationspflichten, aber keine Herausgabepflichten“, sagte Mentrup.

Der erst am Samstag im Amt bestätigte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther beklagte, der Stadt sei ein gutes Verhältnis zum Bauunternehmen offenbar wichtiger als eines zum Karlsruher SC.

Was die Berufung für den Zeitplan bedeutet, ist unklar. Im Dezember soll eigentlich mit dem Neubau des 123 Millionen Euro teuren Stadions begonnen werden.

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Erstellt:
16. Oktober 2019, 11:18 Uhr

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