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Karlsruher SC verliert Rechtsstreit mit Vermarkter

dpa/lsw Karlsruhe. Dem Karlsruher SC droht nach einer Niederlage im Rechtsstreit mit dem Sportvermarkter Lagardère eine Schadenersatzforderung. Das Landgericht Karlsruhe erklärte am Freitag die zweifache Kündigung eines Vermarktungsvertrages durch den KSC für unwirksam und gab damit einer Klage von Lagardère statt. „Der KSC muss zudem mögliche Schäden ersetzen, wobei bislang kein konkreter Betrag eingeklagt wurde“, teilte das Gericht mit. Der KSC werde gegen das Urteil „sehr wahrscheinlich“ Berufung einlegen, sagte Präsident Ingo Wellenreuther.

Eine Eckballfahne mit dem KSC Logo. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Eine Eckballfahne mit dem KSC Logo. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Der Fußball-Zweitligist arbeitete ab Ende 2016 mit Lagardère zusammen, um neue Sponsoren zu gewinnen. Im März 2019 kündigte der KSC dem Vermarkter, weil das nötige Vertrauensverhältnis nicht mehr bestehe. Daraufhin warf Lagardère dem KSC Vertragsbruch vor. Anschließend kündigte der KSC erneut, da er nun eine weitere Zusammenarbeit als unzumutbar empfand. Dagegen klagte Lagardère.

„Wir sind natürlich sehr enttäuscht über diese Entscheidung und wir sind weiterhin der Auffassung, dass der KSC rechtmäßig von ihm zustehenden Kündigungsrechten Gebrauch gemacht hat“, sagte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. Beide Parteien können innerhalb eines Monats Berufung gegen das Urteil beim Oberlandesgericht Karlsruhe einlegen.

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Erstellt:
15. November 2019, 14:27 Uhr

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