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Katholiken feiern Mariä Himmelfahrt

dpa/lsw Gengenbach. Mariä Himmelfahrt ist einer der bedeutendsten katholischen Festtage. Gefeiert wird mit Gottesdiensten und Prozessionen. Hinzu kommt die traditionsreiche Kräuterweihe, unter anderem im badischen Gengenbach.

Gerlinde Schnaitter steht hinter ihrem riesigen Strauß aus Kräutern. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Gerlinde Schnaitter steht hinter ihrem riesigen Strauß aus Kräutern. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Mit Gottesdiensten, Prozessionen und Kräuterweihen begehen Katholiken im Südwesten heute den kirchlichen Festtag Mariä Himmelfahrt. Einer der traditionsreichen Bräuche ist dabei die Kräutersegnung im badischen Gengenbach (Ortenaukreis). Er wird nach Angaben der örtlichen Kirchengemeinde jedes Jahr zu dem katholischen Feiertag am 15. August begangen. Zu Ehren der Mutter Gottes werden selbstgebundene Kräuterbüschel in die Kirche zur Weihe gebracht. Nach einem Gottesdienst in der Stadtkirche St. Marien werden die gebundenen Kunstwerke auf dem Marktplatz in Gengenbach vor dem Rathaus aufgestellt und prämiert.

Die Segnung von Kräutern gibt es auch in anderen Gemeinden Baden-Württembergs. Am Bodensee stechen Pilger unterdessen zur traditionellen Fatima-Schiffsprozession von Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus in See, um sich auf der Dreiländergrenze zu treffen.

Christen feiern schon seit dem siebten Jahrhundert mit Mariä Himmelfahrt die Aufnahme Marias in den Himmel. Für Katholiken ist Mariä Himmelfahrt der Auftakt für 30 folgende Marientage, die als besonders segensreich gelten.

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Erstellt:
15. August 2019, 01:28 Uhr

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