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Katholiken wählen neue Kirchengemeinderäte

dpa/lsw Rottenburg. Rund 1,6 Millionen Katholiken im Bistum Rottenburg-Stuttgart waren am Sonntag zur Wahl der neuen Kirchengemeinderäte aufgerufen. Wegen der Coronavirus-Pandemie blieben die Wahllokale in den mehr als 1000 Gemeinden geschlossen. Stattdessen war nur Briefwahl möglich. In denjenigen Gemeinden, in denen die Unterlagen nicht an alle Wahlberechtigten verschickt wurden, sondern nur auf Antrag, endet die Abgabefrist erst am 5. April. Das Wahlergebnis werde daher erst am 6. April bekanntgegeben, teilte das Bistum mit.

Ein Mann betet während eines Gottesdienstes. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Ein Mann betet während eines Gottesdienstes. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Zur Wahl stehen fast 10 000 Kirchengemeinde- und Pastoralräte. Sie bestimmen zusammen mit dem Pfarrer unter anderem über die Finanzen und Aktivitäten der Gemeinden. Bei der Wahl vor fünf Jahren lag die Beteiligung bei fast 25 Prozent. Damit war die württembergische Diözese nach eigenen Angaben führend in Deutschland.

Das Erzbistum Freiburg hat die Pfarrgemeinderatswahl wegen der Coronakrise um zwei Wochen verschoben: Rund 1,6 Millionen Katholiken in Baden können bis zum 5. April um 12.00 Uhr per Briefwahl ihre Stimmen abgeben. Bis zum 3. April um 18.00 Uhr ist das auch online möglich. Vor fünf Jahren lag die Wahlbeteiligung bei 17,8 Prozent.

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Erstellt:
22. März 2020, 08:44 Uhr

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