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Keine Grabenkämpfe mehr nach einem Jahr SPD-Landeschef Stoch

dpa/lsw Stuttgart. Rund ein Jahr nach dem Antritt von Andreas Stoch als SPD-Landeschef scheinen sich die Wogen in der Partei geglättet zu haben. Mehrere SPD-Funktionäre erklärten auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass Ruhe in die Partei eingekehrt sei. „Ich bin heilfroh, wie es im Moment läuft“, sagte zum Beispiel der SPD-Kreisvorsitzende Schwäbisch Hall, Nikolaos Sakellariou. Der Stuttgarter SPD-Kreischef Dejan Perc sagte: „Man merkt nichts mehr von den Auseinandersetzungen, die es damals vor dem Parteitag gab.“

Andreas Stoch spricht während einer Sitzung im Stuttgarter Landtag. Foto: Tom Weller/dpa

Andreas Stoch spricht während einer Sitzung im Stuttgarter Landtag. Foto: Tom Weller/dpa

Im Herbst 2018 waren die amtierende Landesvorsitzende Leni Breymaier und der Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci in einer Mitgliederbefragung um den Parteivorsitz gegeneinander angetreten. Breymaier und ihre Generalsekretärin Luisa Boos, die beide zum linken Parteiflügel zählen, hatten zuvor mit vielen internen Widerständen zu tun. Dann die Überraschung: Das Mitgliedervotum ging zwar knapp zugunsten von Breymaier aus, doch die warf entnervt hin. Kurzfristig entschied Landtagsfraktionschef Stoch, gegen Castellucci auf dem Parteitag am 24. November anzutreten - und Stoch gewann.

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Erstellt:
21. November 2019, 05:59 Uhr

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