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Konstanzer Seenachtfest wegen Klimanotstands vor dem Aus?

dpa/lsw Konstanz. Wegen des in Konstanz ausgerufenen Klimanotstands könnte das traditionelle Seenachtfest in der Stadt vor dem Aus stehen. Es gebe entsprechende Gespräche mit der Eventagentur und dem Gemeinderat, sagte eine Stadtsprecherin am Dienstag. Zuvor hatte der „Südkurier“ darüber berichtet.

Feuerwerk beim Seenachtfest in Konstanz. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild

Feuerwerk beim Seenachtfest in Konstanz. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild

Die Veranstaltung wird seit mehr als 66 Jahren in Konstanz gefeiert und gilt mit Zehntausenden Besuchern als eines der größten Heimatfeste im Land. Dazu gehört auch ein dem Bericht zufolge rund 80 000 Euro teures Feuerwerk, das gemeinsam mit der Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen veranstaltet wird.

„Es ist meines Erachtens richtig, das Seenachtfest in der bisherigen Form ab 2020 nicht mehr durchzuführen“, sagte der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt dem „Südkurier“. Es passe nicht mehr nach Konstanz und nicht mehr in die Zeit.

Die Stadt hatte Anfang Mai den Klimanotstand ausgerufen - nach Angaben der Ortsgruppe der Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ als erste Stadt in Deutschland. Der Ratsbeschluss umfasst mehrere Ziele, etwa die klimaneutrale Energieversorgung von Gebäuden und eine umweltfreundliche Verkehrsplanung.

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Erstellt:
4. Juni 2019, 11:16 Uhr

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