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Kosten für Dubai-Pavillon steigen wegen Expo-Verschiebung

dpa/lsw Stuttgart. Baden-Württemberg muss noch mehr Geld als zuletzt geplant zur Verfügung stellen, um sich mit einem eigenen Pavillon auf der Weltausstellung in Dubai zu präsentieren. Die Ausgaben für den Baden-Württemberg-Pavillon bei der Weltausstellung Expo 2020 würden weiter steigen, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Das Land liege zudem vertraglich in der Verantwortung, diese Kosten zu tragen. Am Dienstag wollen die Spitzen von Grünen und CDU im Koalitionsausschuss über die Pläne beraten.

Abgeordnete sitzen während der 121. Landtagssitzung auf ihren Plätzen. Foto: Tom Weller/dpa

Abgeordnete sitzen während der 121. Landtagssitzung auf ihren Plätzen. Foto: Tom Weller/dpa

Wegen der Corona-Pandemie sei die Sponsorensuche schwierig; auch die Verschiebung der Expo um mindestens ein Jahr schlage auf die Kosten, räumte das Ministerium ein. Die Gesamtkosten betragen nach aktuellem Stand rund 13,3 Millionen Euro, lediglich etwas mehr als zwei Millionen davon übernehmen Sponsoren. Nach dpa-Informationen werden nun weitere Mehrkosten von mindestens rund 2,3 Millionen Euro erwartet.

Ursprünglich hatte die Projektgesellschaft den Pavillon komplett mit Hilfe von Firmen finanzieren wollen und als Vorhaben „aus der Wirtschaft für die Wirtschaft“ deklariert. Das Land sollte sich nur mit 2,8 Millionen Euro beteiligen. Später war dieser Betrag auf zunächst 5,8 Millionen und schließlich auf 11,25 Millionen Euro gestiegen. Grund war vor allem die schleppende Suche nach Sponsoren.

Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland mit einem eigenen Pavillon in Dubai.

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Erstellt:
19. Juli 2020, 10:09 Uhr

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