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KSK-Kommandeur: Kein Platz für rechtsextreme Verfehlungen

dpa Calw. Rechtsextremismus und fehlende Verfassungstreue haben nach Überzeugung des KSK-Kommandeurs, Brigadegeneral Markus Kreitmayr, keinen Platz im Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr. „Es liegt in unserem ureigenen Interesse, es ist der Anspruch an uns selbst, die vollständige Aufklärung derartiger Verdachtsfälle zu gewährleisten“, sagte Kreitmayr am Donnerstag beim Neujahrsempfang der Einheit in Calw. Es seien der Ruf, das Vertrauen, das Selbstverständnis des treuen Dienstes und die Werte der Gemeinschaft, die beschädigt würden. „Die Werte unseres Grundgesetzes verleihen unserem Dienst erst Wert, Sinn und Wirkung.“

Die Schatten von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Foto: Jens Wolf/zb/dpa/Symbolbild

Die Schatten von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Foto: Jens Wolf/zb/dpa/Symbolbild

Die Zusammenarbeit mit dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) sei vertrauensvoll, kooperativ und zielgerichtet, sagte der Kommandeur. In jedem einzelnen Fall müssten rechtsstaatliche Grundsätze gelten. „Für Vorverurteilungen oder die Verallgemeinerung auf alle Angehörige unseres Verbandes darf gerade deshalb kein Platz sein.“

Der MAD geht nach eigenen Angaben von Ende Januar rund 550 rechtsextremen Verdachtsfällen in der Bundeswehr nach, davon rund 20 beim KSK. Das KSK sei damit im Verhältnis stärker betroffen als der Rest der Truppe.

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Erstellt:
6. Februar 2020, 19:42 Uhr

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