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Künftig kein Feinstaubalarm mehr in Stuttgart

dpa/lsw Stuttgart. Nach mehr als vier Jahren ist der Feinstaubalarm in Stuttgart Geschichte. An diesem Mittwoch läuft die aktuelle Saison aus - und eine weitere wird es nicht geben. In den vergangenen beiden Jahren waren die Feinstaub-Grenzwerte im gesamten Stadtgebiet eingehalten worden. Im Januar hatte Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) deshalb das Auslaufen der Anfang 2016 eingeführten und damals bundesweit beachteten Maßnahme zur Luftreinhaltung bekanntgegeben.

Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister von Stuttgart, nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Tom Weller/dpa

Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister von Stuttgart, nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Tom Weller/dpa

Immer in der Saison von Mitte Oktober bis Mitte April herrschte jeweils dann Feinstaubalarm, wenn eine sogenannte austauscharme Wetterlage vorhergesagt war. Das bedeutet, dass so wenig Bewegung in der Luft ist, dass Schadstoffe nicht abtransportiert werden können und die Konzentration deshalb steigt. Stuttgarter und Besucher waren in dem Fall stets aufgerufen, ihre Autos stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Zuletzt hatte es im Februar in der Stadt Feinstaubalarm gegeben.

Das Verbot, bei entsprechender Wetterlage einen sogenannten Komfortkamin zu beheizen, bleibt allerdings auch ohne Feinstaubalarm bestehen, wie das Verkehrsministerium betonte. Grundlage dafür ist eine Landesverordnung, die erst in zwei Jahren ausläuft.

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Erstellt:
14. April 2020, 16:45 Uhr

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