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Künstliche Intelligenz für den Südwest-Mittelstand

dpa/lsw Stuttgart. Auch kleinere Unternehmen brauchen aus Sicht des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums Zugang zu Künstlicher Intelligenz (KI). Deshalb sollen regionale Labore eingerichtet und mit zwei Millionen Euro gefördert werden, wie Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Experten in den Laboren sollen Unternehmen Möglichkeiten aufzeigen, die KI-Technologie anzuwenden, und ihnen dabei helfen, erste Schritte in der Praxis zu gehen. „Wir dürfen bei der Nutzung von KI für neue Geschäfts-, Produktions- oder Vertriebsmodelle nicht den Anschluss verlieren.“

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Wirtschaftsministerin, besucht ein Forschungsinstitut. Foto: Marijan Murat/Archivbild

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Wirtschaftsministerin, besucht ein Forschungsinstitut. Foto: Marijan Murat/Archivbild

Bei KI geht es um Computer oder Maschinen, die dazulernen und selbst Probleme lösen können. Solche schlauen Rechner werden beispielsweise beim autonomen Fahren gebraucht, wenn intelligente Autos immer neue Situationen kennenlernen und speichern.

Die grün-schwarze Landesregierung verfolgt seit längerem eine KI-Strategie. Dazu gehört unter anderem das sogenannte Cyber Valley. Das ist ein Forschungsverbund des Landes mit zwei Standorten in Stuttgart und Tübingen, an dem auch Wissenschaftler und renommierte Unternehmen beteiligt sind. Geplant sind zudem Investitionen in hochtechnologische Forschungsprojekte – unter anderem im Bereich der intelligenten Diagnostik.

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Erstellt:
8. August 2019, 12:56 Uhr

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