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Lager für Atommüll in Philippsburg in Betrieb gegangen

dpa/lsw Philippsburg. Auf dem Gelände des stillgelegten Atomkraftwerks Philippsburg ist ein Lager für schwach- bis mittelradioaktive Abfälle in Betrieb genommen worden. Dort soll Atommüll zwischengelagert werden, der vom Rückbau des Kernkraftwerks stammt, wie der Energiekonzern EnBW am Dienstag mitteilte. Betreiber ist die staatliche Gesellschaft für Zwischenlagerung. In Philippsburg (Kreis Karlsruhe) war zum Jahreswechsel auch der zweite Reaktorblock vom Netz gegangen.

Das Kernkraftwerk Philippsburg. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Das Kernkraftwerk Philippsburg. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Von den fünf Atommeilern in Baden-Württemberg produziert nur noch Block II in Neckarwestheim (Kreis Heilbronn) Strom. Er wird spätestens Ende 2022 abgeschaltet. Alle Atomkraftwerke werden komplett abgebaut.

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Erstellt:
14. April 2020, 12:02 Uhr

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