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Land: neues Batterieforschungsprojekt in Karlsruhe ansiedeln

dpa/lsw Stuttgart. Die grün-schwarze Landesregierung will in Karlsruhe ein Batterieforschungsprojekt auf die Beine stellen. Das Kabinett gab dafür am Dienstag in Stuttgart grünes Licht. Ein Sprecher von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) bestätigte einen Bericht der „Heilbronner Stimme“ und des „Mannheimer Morgen“ (Mittwoch). Investiert werden sollen rund 19,5 Millionen Euro, davon sollen rund 14 Millionen Euro vom Bund kommen. Der Startschuss für das Projekt ist im ersten Quartal 2020 geplant.

Theresia Bauer (Bündnis 90/Die Grünen), Wissenschaftsministerin in Baden-Württemberg, gestikuliert. Foto: Tom Weller/dpa

Theresia Bauer (Bündnis 90/Die Grünen), Wissenschaftsministerin in Baden-Württemberg, gestikuliert. Foto: Tom Weller/dpa

Es geht um die Entwicklung von Batterieformaten, die nicht der gängigen Massenware entsprechen, sondern intelligent und passgenau zum Beispiel in Fahrzeugen untergebracht werden können. Im Herbst war Baden-Württemberg bei der Vergabe des Standortes einer Batterieforschungsfabrik leer ausgegangen. Der Bund gab Münster statt Ulm den Zuschlag. Das hatte im Südwesten für große Empörung gesorgt.

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Erstellt:
11. Februar 2020, 16:49 Uhr

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