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Land sieht sich für Coronavirus gewappnet

dpa/lsw Stuttgart. Das Gesundheitsministerium sieht den Südwesten gewappnet, sollte das vor allem in China, Thailand, Japan und Südkorea vorkommende Coronavirus auch hierzulande auftreten. „Die Gesundheitsbehörden in Baden-Württemberg sind auf das Auftreten neuer Krankheitserreger vorbereitet“, sagte eine Sprecherin von Minister Manne Lucha der „Heilbronner Stimme“ (Mittwoch). Falls die neue Lungenkrankheit nachgewiesen werde, könnten die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes alle notwendigen Maßnahmen veranlassen.

Ein Coronavirus unter dem Mikroskop. Foto: Center for Disease Control/epa/dpa/Archivbild

Ein Coronavirus unter dem Mikroskop. Foto: Center for Disease Control/epa/dpa/Archivbild

Hierzu zählten beispielsweise die Isolierung betroffener Patienten, die Erfassung und Untersuchung von Kontaktpersonen sowie die Absonderung ansteckungsverdächtiger Kontaktpersonen.

Nach dem Anstieg der Patientenzahl in China halten es Experten für immer wahrscheinlicher, dass das Virus vereinzelt nach Europa eingeschleppt wird. Es sei nicht auszuschließen, dass eine erkrankte Person nach Deutschland reise, sagte Lars Schaade, Vizepräsident des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin. Sorgen müsse man sich in Deutschland aber nicht machen.

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Erstellt:
21. Januar 2020, 20:07 Uhr

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