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Land will Übergang zwischen Schule und Beruf stärken

dpa/lsw Stuttgart. Junge Leute mit Förderbedarf und ohne Schulabschluss sollen nach Ansicht der Regierung noch stärker bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützt werden. Die sogenannte duale Ausbildungsvorbereitung soll deshalb ausgebaut werden, wie Wirtschafts- und Kultusministerium am Donnerstag in Stuttgart mitteilten. Dabei werden die jungen Leute über ein Jahr an Berufsschulen besonders betreut, während sie gleichzeitig unterschiedliche Betriebspraktika absolvieren. Dieses Angebot gibt es schon seit einigen Jahren.

Auszubildende arbeiten an einer Berufsschule an einer Werkbank. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Auszubildende arbeiten an einer Berufsschule an einer Werkbank. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sagte, mit dem Bildungsgang würden die berufsvorbereitenden Angebote zusammengeführt. Nach Angaben von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) nehmen fast 3000 junge Leute mit Förderbedarf daran teil. Durchschnittlich mehr als zwei Drittel, die anschließend eine Ausbildung machen, beginnen diese den Angaben zufolge in einem Betrieb, in dem sie zuvor ein Praktikum absolviert haben.

Im Land gibt es der Mitteilung zufolge 9000 unbesetzte Ausbildungsstellen. Bereits 21 Stadt- und Landkreise im Südwesten setzen das Konzept um, das 2013 auf den Weg gebracht wurde. Bis 2025 soll es im Land flächendeckend eingeführt werden. Es umfasst zugleich die Vernetzung von allen betroffenen Einrichtungen, die mit dem Thema Ausbildung zu tun haben - also Kommune, Schule und Kammern.

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Erstellt:
9. Januar 2020, 12:19 Uhr

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