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Laserpointer-Attackeauf Rettungswagen

Ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes wurde an den Augen verletzt

Speinshart (dpa).Ein Unbekannter hat in Bayern den Fahrer eines Rettungswagens mit einem Laserpointer geblendet und an den Augen verletzt. Der Rotkreuzmitarbeiter war am Freitagabend mit einem Patienten und zwei Kollegen in der Nähe von Speinshart im Landkreis Neustadt an der Waldnaab unterwegs gewesen. Das teilte die Polizei mit. In der Nähe eines Klosters wurde der 35-Jährige plötzlich von dem grünen Licht getroffen. Der Mann klagte nach dem Vorfall über Kopfschmerzen und Kreise vor den Augen. Er wurde deswegen von einem Arzt behandelt. Von dem unbekannten Täter fehlte zunächst jede Spur.

Das Geschehen in der Oberpfalz ist kein Einzelfall. Attacken mit Laserpointern trafen bereits Autofahrer, Lokführer und Piloten. Im Februar 2018 wurde ein Pilot eines Polizeihubschraubers bei einem Anflug auf Pforzheim mit einem Laserpointer geblendet. Der Pilot klagte über Probleme mit den Augen und musste zu einem Arzt. Auch in Meßkirch bei Sigmaringen ist im Mai vergangenen Jahres die Besatzung eines Polizeihubschraubers mit einem Laserstrahl ­geblendet worden. Dadurch erlitt eines der Crewmitglieder eine Augenverletzung, wie die Polizei mitteilte. Die Laserattacke habe mehrere Minuten gedauert, hieß es.

Seit Monaten gibt es eine heftige Debatte über Attacken gegen Rettungskräfte. So hatten zum Jahreswechsel Angriffe auf Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter unter anderem in Berlin und Bremen Empörung ausgelöst. Helfer der Berliner Feuerwehr waren am Neujahrsmorgen mit Schusswaffen bedroht worden. Die Rettungswagen-Besatzung alarmierte damals die Polizei, die zwei scharfe Schusswaffen sicherstellte. Ein anderer Helfer bekam einen Faustschlag ins Gesicht. Insgesamt registrierte die Hauptstadt-Feuerwehr zu Neujahr acht Angriffe auf Helfer und 57 Angriffe auf Einsatzfahrzeuge mit erheblichen Sachschäden.

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Erstellt:
18. Februar 2019, 03:04 Uhr

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