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Lokführer schläft betrunken in Güterzug ein

dpa/lsw Heilbronn. Ein Lokführer ist betrunken in seinem Güterzug eingeschlafen. Nach Angaben der Bundespolizei fand ein Bahnmitarbeiter den 39-Jährigen in der Nacht zum Mittwoch in dem stehenden Zug im Heilbronner Rangierbahnhof. In seinem Führerstand lag eine halbleere Flasche hochprozentigen Alkohols, ein Atemtest ergab 2,6 Promille.

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße. Foto: Carsten Rehder/dpa/Illustration

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße. Foto: Carsten Rehder/dpa/Illustration

„Wir gehen davon aus, dass er bereits während der Fahrt alkoholisiert war“, sagte ein Sprecher. Seinen hohen Alkoholpegel habe der Mann sich vermutlich nicht erst während der Standzeit antrinken können. Eingeschlafen sei der Lokführer ersten Ermittlungen zufolge vermutlich erst, als der Zug am Stehen war.

Dass der Güterzug auf seiner Fahrt von Hamburg nach Heilbronn jemanden gefährdet hätte, ist laut Sprecher bislang nicht bekannt. Der Betrunkene musste die Schlüssel der Lok und eine Blutprobe abgeben. Die Bundespolizei ermittelte wegen der Gefährdung des Bahnverkehrs.

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Erstellt:
26. August 2020, 14:06 Uhr

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