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Lucha bremst bei Weihnachtsmärkten und mahnt zur Vorsicht

dpa/lsw Stuttgart. Baden-Württembergs Sozialminister Manne Lucha (Grüne) hat wegen der Corona-Pandemie Hoffnungen auf eine Weihnachtsmarkt-Saison gedämpft und Vorsicht bei Großveranstaltungen angemahnt. „Wir können derzeit nichts tun, was wir nachher nicht nachvollziehen können“, sagte Lucha am Dienstag in Stuttgart. Die Frage nach den Weihnachtsmärkten müsse zwar entschieden werden, weil auch die Beschicker Planungssicherheit bräuchten. Es sei aber dringend notwendig, stets die Wege der Besucher und deren Kontakte nachvollziehen zu können. „Märkte zum Beispiel in der Stuttgarter Innenstadt werden wir in dieser Form nicht durchführen können“, sagte Lucha.

Zuvor hatte das Wirtschaftsministerium erklärt, trotz der geltenden strengen Auflagen und erster Absagen in mehreren Kommunen müssten die Weihnachtsmärkte in diesem Jahr noch nicht vollkommen abgeschrieben werden. Gemeinsam mit Luchas Sozialministerium erarbeite ihr Haus derzeit Regelungen für die Öffnung von Märkten und mobilen Freizeitparks, hatte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut der dpa in Stuttgart erzählt. „In diesem Rahmen kann grundsätzlich auch die Durchführung von Weihnachtsmärkten denkbar sein“, sagte die CDU-Politikerin weiter. Details zu den Auflagen nannte sie nicht.

Zuvor hatte unter anderem Schwetzingen (Rhein-Neckar-Kreis) seinen Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Regeln abgesagt.

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Erstellt:
21. Juli 2020, 12:45 Uhr

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