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Lucha: „Luftbrücke für Schutzausrüstung eingerichtet“

dpa/lsw Stuttgart. Die Landesregierung will die Einfuhr von Corona-Schutzausrüstung aus China beschleunigen. „Seit dem 9. April besteht eine Luftbrücke, die wir gemeinsam für Baden-Württemberg und Sachsen eingerichtet haben“, teilte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Mittwoch in Stuttgart mit. „Nahezu täglich kommen im Zwischenlager in Stuttgart Masken, Brillen und Schutzanzüge an.“

Eine Mitarbeiterin kontrolliert im Lager den Bestand an medizinischer Schutzausrüstung. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild-Pool/dpa/Archivbild

Eine Mitarbeiterin kontrolliert im Lager den Bestand an medizinischer Schutzausrüstung. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild-Pool/dpa/Archivbild

Den Angaben zufolge sind in dem Zwischenlager via Frankfurt und München eine halbe Million OP-Masken, 130 000 Schutzbrillen, 85 000 FFP2-Masken sowie 60 000 Schutzanzüge angekommen. Weitere Ware sei im Lager in Shanghai. Allein in dieser Woche starten demnach mindestens sechs Flugzeuge in Shanghai. „Wir werden die Schutzausrüstung umgehend über unseren Spediteur im Land verteilen und an unsere Partner im Gesundheitswesen ausliefern lassen“, kündigte Lucha an.

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Erstellt:
15. April 2020, 11:56 Uhr

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