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Mann gesteht Tötung der Ehefrau: Kinder saßen vor Fernseher

dpa/lsw Heilbronn. Rund ein halbes Jahr nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Heilbronn hat ihr Ehemann vor dem Landgericht die tödlichen Messerstiche gestanden. Der Angeklagte räumte heute zum Auftakt des Mordprozesses ein, seine elf Jahre jüngere Ehefrau kurz nach Weihnachten 2019 in den Keller der gemeinsamen Wohnung gelockt und zahlreiche Male auf sie eingestochen zu haben.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild

Er habe sie getötet, weil er extrem eifersüchtig und überfordert gewesen sei, sagte der zur Tatzeit 44-Jährige. „Hass und Wut“ hätten ihn dazu getrieben. Die Ehefrau habe zuvor angedeutet, dass sie ihn verlassen wolle und es einen anderen Mann an ihrer Seite gebe.

Der Kosovare war nach früheren Polizeiangaben nach der Tat selbst auf die Wache gekommen, um sich zu stellen. Die Leiche der Frau wurde daraufhin in der gemeinsamen Wohnung entdeckt. Dort waren laut Polizei auch die sieben Kinder des Ehepaares, die nicht Zeugen der Bluttat waren, weil sie nach Angaben des Angeklagten vor dem Fernseher saßen.

Nach Angaben des Landgerichts Heilbronn sind vier weitere Verhandlungstermine geplant. Mit einem Urteil wird Anfang August gerechnet.

Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa/Illustration

Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa/Illustration

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Erstellt:
23. Juni 2020, 03:54 Uhr

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