Skandal um Prostitutionsnetzwerk

Medien: Profis der Serie A in Prostitutions-Skandal verwickelt

Spieler von Vereinen wie der AC Mailand, Inter Mailand und Juventus Turin sollen zu den Kunden gezählt haben, schreiben italienische Medien.

Italienische Polizisten vor einem Einsatzfahrzeug. (Symbolfoto)

© IMAGO/Bihlmayerfotografie/IMAGO/Michael Bihlmayer

Italienische Polizisten vor einem Einsatzfahrzeug. (Symbolfoto)

Von red/SID

Rund 70 Profifußballer aus der italienischen Serie A sind offenbar in einen Skandal um ein Prostitutionsnetzwerk verwickelt. Wie mehrere italienische Medien übereinstimmend berichten, sollen Spieler von Vereinen wie der AC Mailand, Inter Mailand und Juventus Turin zu den Kunden einer Event- und Promotionsfirma aus der Mailänder Nachtszene gezählt haben, die ins Visier der Polizei geraten ist.

Vier Manager des Unternehmens wurden unter Hausarrest gestellt. Ihnen werden Ausbeutung, Beihilfe zur Prostitution, Drogenhandel und Geldwäsche vorgeworfen. Zudem beschlagnahmten die Ermittler Vermögenswerte im Wert von rund 1,2 Millionen Euro.

Offenbar auch Lachgas bei Veranstaltungen konsumiert

Den Berichten zufolge soll bei den Veranstaltungen auch Lachgas konsumiert worden sein. Das Gas sei bei Fußballern unter anderem deshalb beliebt, weil es bei Dopingkontrollen nicht nachgewiesen werde, hieß es in den Berichten.

Im Zentrum der Ermittlungen steht laut Polizei ein Geschäftsmodell, bei dem Frauen für organisierte Veranstaltungen angeworben wurden, auf denen sie auch sexuelle Dienstleistungen gegen Bezahlung angeboten haben sollen. Die beschuldigten Manager sollen ein Netzwerk von mehr als 100 Frauen organisiert haben. Die Angebote hätten sich gezielt an eine wohlhabende Kundschaft gerichtet, darunter neben Fußballspielern auch Unternehmer.

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Erstellt:
21. April 2026, 19:46 Uhr

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