Mehr Frauen wollen in den Bundestag: Männeranteil überwiegt

dpa/lsw Stuttgart. In Baden-Württemberg wollen mehr Frauen den Sprung in den Bundestag schaffen als noch bei der vorherigen Bundestagswahl. Dennoch treten noch immer deutlich weniger Frauen als Männer an: Von den 747 Kandidierenden sind 231 Frauen, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. Damit beträgt der Frauenanteil unter den Kandidierenden für die Wahl am 26. September rund 31 Prozent. Vor vier Jahren traten 172 Frauen im Südwesten zur Bundestagswahl an. Das entsprach laut Statistikamt einem Anteil von 29,3 Prozent.

Bei den Landeslisten ist der Anteil der Bewerberinnen etwas höher als bei den Direktkandidaturen: Rund 35 Prozent der Landeslistenkandidaturen kommen in diesem Jahr von Frauen, 2017 waren es knapp 34 Prozent. Bei den Direktkandidaturen sind rund 29 Prozent von Frauen. 2017 waren es etwa vier Prozentpunkte weniger. Am höchsten ist der Frauenanteil im Südwesten sowohl bei den Direktkandidaturen als auch auf den Listen bei den Grünen, am niedrigsten bei der FDP.

Im bundesweiten Vergleich liegt Baden-Württemberg mit dem Frauenanteil von 30,9 Prozent der Bewerbungen knapp unter dem Durchschnitt von 33 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:210914-99-215875/2

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Erstellt:
14. September 2021, 15:56 Uhr

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