Bodensee

Polizei gibt Entwarnung – Niemand über Bord

Großer Einsatz auf dem Bodensee: Boote, Drohnen, Hubschrauber – und am Ende ist alles nur eine Täuschung? Was die Polizei zu dem Notruf sagt.

Nach etwa zwei Stunden wurde die Suche ausgesetzt – nun gab die Polizei Entwarnung (Symbolbild).

© dpa/Silas Stein

Nach etwa zwei Stunden wurde die Suche ausgesetzt – nun gab die Polizei Entwarnung (Symbolbild).

Von red/dpa/lsw

Zwei Stunden lang suchten Rettungskräfte nach einer angeblich vermissten Person auf dem Bodensee – nun gibt es Entwarnung. Der Grund ist laut Polizei, dass gar niemand vermisst wird. „Wir gehen davon aus, dass es tatsächlich keine vermisste Person gibt“, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Einsatz in Göppingen. Es gebe keine Person, auf die die Beschreibung passen würde.

Wahrnehmungstäuschung als Auslöser für Suche

Der Bürger, der die Beobachtung am späten Sonntagabend gemacht haben will, eine Person sei über Bord einer Fähre gegangen, habe wohl eine „Wahrnehmungstäuschung“ erlitten. Nach jetzigen Erkenntnissen sei niemand von Bord gegangen.

Der Notruf sei von einer Fähre auf Überfahrt von Meersburg nach Konstanz ausgelöst worden, hatte die Polizei mitgeteilt. Die Meldung: Eine Person sei über Bord gegangen. Insgesamt waren demnach vor dem Fährhafen Konstanz-Staad neun Boote von DLRG, Feuerwehr und Wasserschutzpolizei beteiligt. Auch ein Polizeihubschrauber, mehrere Drohnen und ein Wasserspürhund wurden eingesetzt, hieß es weiter.

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Erstellt:
1. Juni 2026, 09:08 Uhr
Aktualisiert:
1. Juni 2026, 11:37 Uhr

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