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Millionenschaden bei Brand in Heilbronner Kohlekraftwerk

dpa/lsw Heilbronn. Mehr als 100 Feuerwehrleute rücken zu einem Kohlekraftwerk in Heilbronn aus. Eine Anlage zur Luftreinigung steht in Flammen. Der Schaden ist groß.

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Ein Feuer in einem Kohlekraftwerk in Heilbronn hat einen Schaden von etwa einer Million Euro verursacht. Ein Arbeiter erlitt schwere Brandverletzungen, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer war demnach am Samstag bei Schweißarbeiten in einer Abgasreinigungsanlage des Energieversorgers EnBW ausgebrochen. Vermutlich habe es davor eine oder mehrere Verpuffungen gegeben. Der 35 Jahre alter Arbeiter erlitt bei einem Löschversuch schwere Brandverletzungen und kam ins Krankenhaus. 105 Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften laut Polizei mehrere Stunden lang gegen die Flammen.

Die Anlage wurde durch den Brand beschädigt. Dort wurde die Luft von Schadstoffen gereinigt, die bei der Kohleverbrennung entstehen, wie ein Sprecher des Energieversorgers EnBW am Sonntag erklärte. „Das war ein sehr sensibler Bereich“, sagte der Sprecher. Es gebe in dem Kraftwerk noch eine zweite Reinigungsanlage, deren Zustand müsse jedoch in den nächsten Tagen geprüft werden. Ob das Kraftwerk seinen Betrieb wenigstens zum Teil wieder aufnehmen kann, war daher zunächst unklar. Block 7, in dem das Feuer ausgebrochen war, ist laut EnBW der größte und wichtigste Steinkohleblock des Unternehmens.

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Erstellt:
1. Dezember 2019, 14:35 Uhr

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