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Minister Hauk warnt vor Kosmetika-Kauf per Mausklick

dpa/lsw Stuttgart. Der Kauf von Salben, Seifen oder Shampoo im Internet kann nach Einschätzung von Verbraucherschutzminister Peter Hauk (CDU) riskant werden. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVU) Karlsruhe habe den Handel mit Kosmetika über Internet-Plattformen untersucht und etliche Angebote bemängelt, sagte Hauk am Donnerstag bei der Vorstellung des Jahresberichts der Lebensmittelüberwachung in Stuttgart. Einige Proben seien als gesundheitsschädlich bemängelt worden, vor einigen wurde europaweit gewarnt, bei fast allen der 26 geprüften Proben habe die vorgeschriebene Kennzeichnung gefehlt.

Baden-Württembergs Verbraucherschutzminister Peter Hauk. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Baden-Württembergs Verbraucherschutzminister Peter Hauk. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

„Ich kann nur raten, bei der Bestellung von Kosmetika im Internet vorsichtig zu sein“, sagte Hauk. Es gebe ausreichend Angebote außerhalb des Internets. Allerdings sind den Experten der CVU die Hände gebunden: „Ein Verkäufer kann morgen bereits dieselben Produkte auf anderen Online-Seiten anbieten, da sind wir nicht vor gefeit“, sagte der Minister nach den Kontrollen in Zehntausenden von Betrieben.

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg rät dazu, Kosmetika nur auf seriösen Web-Seiten zu bestellen. „Man kann sorgenfrei bei angemeldeten Apotheken, bei bekannten Drogeriemärkten und auch bei Parfümerien bestellen“, sagte Christiane Manthey von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Wichtig sei unter anderem ein angegebener Ansprechpartner zum Beispiel im Impressum des Anbieters.

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Erstellt:
19. September 2019, 13:10 Uhr

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