Ministerium legt Bedingungen für zusätzliche Schulbusse fest

dpa/lsw Stuttgart. Zum Beginn des neuen Schuljahrs hat das Verkehrsministerium Bedingungen für den Einsatz von zusätzlichen Schulbussen wegen Corona festgelegt: Sind alle Sitzplätze belegt und wird die Anzahl der erlaubten Stehplätze um 40 Prozent überschritten, kann ein Landkreis sogenannte Verstärkerbusse bestellen. Ein Ministeriumssprecher erläuterte am Montag in Stuttgart, dass die konkrete Zahl vom jeweiligen Bustyp abhänge. In die verschiedenen Busse passen unterschiedlich viele Passagiere.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Die Grünen). Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Die Grünen). Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Jetzt müssten Landkreise und Busunternehmen den Bedarf ermitteln, sagte der Sprecher. Sie wüssten am besten, wie viele Schüler auf welchen Linien mitfahren und in die Busse passen. Das Ministerium trägt bis zu den Herbstferien 80 Prozent der zusätzlichen Kosten, die bei den Landkreisen anfallen. Dafür sollen bis zu zehn Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Die zusätzlichen Busse sollen helfen, Ansteckungen mit dem Coronavirus zu verhindern. Im gesamten Nahverkehr gilt bereits Maskenpflicht für Kinder ab sieben Jahren. „Zusätzlich erhöhen wir mit dieser freiwilligen Maßnahme den Infektionsschutz im ÖPNV, entlasten die kommunalen Aufgabenträger und schaffen eine Einnahmequelle für Reisebusunternehmen, welche ihre freien Buskapazitäten zur Verfügung stellen können“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne).

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Erstellt:
14. September 2020, 18:00 Uhr

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